Auch dieses Jahr haben wir uns wieder auf dem SNNTG rumgetrieben, wenn auch nicht ganz so präsent wie letztes Jahr.

Dieses Jahr waren wir nämlich für das Essen Backstage zuständig. In diesen 3 Tagen haben wir ca. 1500 Mahlzeiten ausgegeben. Um sich das besser vorstellen zu können breche ich solche Zahlen immer ganz gerne runter. Wenn Mensch davon ausgeht, dass eine Person jeden Tag 3 Mahlzeiten zu sich nimmt sind das 500 Tage essen oder das was 1,36986301369 Menschen in einem Jahr essen. Neben den wundervollen Dankesbekundungen zum Beispiel von der kolumbianischen Band Sonoras Mil” die sich mit Händeschütteln, Hofknicks und der Aussage: „You saved our lifes!“ bedankt haben, war eine Sache die mich am meisten geflashed hat, dass es uns gelungen ist wirklich ein nachhaltiges Catering abzuliefern.

Nicht nur, dass alles was es im Backstage zu Essen gab vegan war, sondern wir waren auch in der Lage extrem viele Biozutaten zu verwenden und das der Müll den wir für so viele Essen produziert haben extrem gering waren. Wir haben lediglich 80 l Restmüll produziert, leider waren wir nicht in der Lage den Biomüll auf dem Gelände zu entsorgen und hatten auch keine gesteigerte Lust diesen mit nach Hause zu nehmen. Nächstes Jahr werden wir das sicher besser lösen. Somit umfasste unser Restmüll auch den Biomüll. Ebenfalls produziert wir 230 l Recycling Müll und etwas Papier und Altglas.

Wenn mensch sich vorstellt, dass das der Müll für ein Jahr ist, dann bedeutet das, dass 1,3 Personen im Jahr gerade mal 4 Säcke Restmüll produzieren. Um zu verdeutlichen wie wirklich sparsam das ist hier ein schönes Zitat von der Aha-Seite: „Die Mehrheit der Kundinnen und Kunden nutzt das Mindestabfallvolumen. Da eine Rolle mit 26 Säcken à 20 Liter Restabfallvolumen dem jährlichen Mindestbedarf einer Person entspricht.“ Keine Ahnung, was die 1,3 Menschen dann in die verbleibenden 29,8 Säcke tun…

* Oskar aus der Mülltonne

Oskar, ein super Beispiel für Upcycling. Einfach anfangen seinen Müll zu lieben. 😉 – Oder einfach weniger produzieren.