Noch vor ein paar Tagen hätte ich auf die Frage, ob uns als Unternehmen die Corona-Krise betrifft, wohl mit: „Nur im geringen Maße.“ geantwortet. Ich erinnere mich noch ziemlich gut, was für eine Aufruhr es gab bzgl. der sogenannten Schweinegrippe und dachte das Ganze würde ähnlich im Sande verlaufen. Natürlich haben wir uns Gedanken gemacht bzgl. der Märkte, an denen wir teilnehmen wollen. Und haben erst Mal Kontakt zu den Veranstaltern aufgenommen, diese waren alle ganz entspannt und somit lehnte ich mich auch zurück. Am Anfang der Woche bekam ich dann eine Email von einem Kunden, der weltweit arbeitet und regelmäßig bei uns bestellt. In dieser wurde uns mitgeteilt, dass die Mitarbeiter auf Grund der Corona-Krise aus Hannover abgezogen werden. Sobald sich die Lage beruhigt hat, kämen sie auch wieder auf uns zu, denn laut Email war das Team immer begeistert. Also nicht so schlimm, nur aufgeschoben. Einen Tag später dann eine weitere Email, dass sich ein Kongress auf Grund der aktuellen Lage um 2 Monate verschob. So langsam beschlich mich das Gefühl, dass ich mich mal langsam umfassend informieren sollte. Nach eingehender Recherche kam ich zu der Überzeugung, dass wohl keiner von uns an Corona versterben wird. Aus meiner Sicht liegt das Risiko eher darin begründet, dass die umfassende medizinische Versorgung nicht mehr geleistet sein wird und das wird daran liegen, dass die entsprechenden Stellen nicht ausreichend gerüstet sind für so eine Menge von kranken Menschen. Nichts desto trotz besteht für die Klugbeisser natürlich auch ein erhebliches Risiko. Und dann kam gestern die erste Absage. Das evangelische Familienbildungszentrum setzt bis auf Weiteres alle Kochkurse ab. So natürlich auch die von mir. Das brachte mich natürlich schnell zu der Frage: Was passiert, wenn nun nicht nur Veranstaltungen ab 1.000 Menschen abgesagt werden, sondern auch die Kleineren? Und gerade während ich diesen Text tippe kommt die erste kurzfristige Absage für ein Catering. Die Veranstaltung war für Montag geplant. 40 Leute. Jetzt könnten wir natürlich anfangen zu verzweifeln, dass ist aber so gar nicht unsere Art. Also geht es jetzt darum Ideen zum sammeln. Was können wir tun. Eine Idee hierfür ist uns schon Anfang des Jahres gekommen. Und zwar durch genau den Kunden, von dem die erste Absage kam. Hier ging es darum die Mitarbeiter zu becatern, so dass nicht immer bei einem Lieferservice bestellt werden musste und somit Unmengen von Müll entstanden. Schon in diesem Rahmen fragten wir uns, ob etwas in der Art nicht zu erweitern wäre auch für private Haushalte. Gerade vor dem Hintergrund, dass es jetzt viele Menschen gibt, die den Kontakt mit anderen Menschen meiden sollten, rückt diese Idee natürlich wieder in den Vordergrund. Was haltet Ihr von dieser Idee oder habt Ihr andere Ideen, was wir noch tun können?

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